Herzlich Willkommen...
...auf den Internetseiten des Instituts für Pastoralpsychologie und Spiritualität, des Frankfurter Instituts für berufsorientierte Religionspädagogik (FIBOR) und des Seminars für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen.
Schauen Sie sich gerne um: Sie finden einen Überblick über unsere Forschungsprojekte, die Mitarbeitenden und unsere Arbeit.
Aktuelles
Rückblick: Bundesweiter Austausch von Verantwortlichen für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen in St. Georgen
Am 26. und 27. März 2026 kamen in der Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main Verantwortliche für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen aus ganz Deutschland zum bundesweiten Austausch über den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen zusammen. Organisiert wurde die Zusammenkunft vom Katholischen Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (KIBOR) aus Tübingen und unserem Frankfurter Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (FIBOR) an der Hochschule Sankt Georgen.
Die zweitägige Veranstaltung bot den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten, sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Religionsunterrichts auszutauschen. Zum Auftakt stand die gemeinsame Analyse der jeweiligen Ausgangssituation vor Ort im Mittelpunkt, begleitet von intensiven Gesprächen über zukünftige Anforderungen und Rahmenbedingungen.
Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem Thema Religion in der Migrationsgesellschaft. Der Impulsvortrag von Awa Yavari (Bildungsstätte Anne Frank) regte zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit religiöser Vielfalt und interkulturellem Lernen im schulischen Kontext an und wurde in der anschließenden Diskussion vertieft.
Am zweiten Veranstaltungstag rückten wissenschaftliche Perspektiven und praxisorientierte Fragestellungen in den Fokus. Vorgestellt wurden unter anderem Forschungsergebnisse zur interreligiösen Unterrichtspraxis sowie aktuelle Projekte aus dem Umfeld von KIBOR und FIBOR. Darüber hinaus bot der Austausch zu Qualifizierungs- und Weiterbildungsformaten für Religionslehrkräfte wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der schulischen Praxis.
Neben den fachlichen Beiträgen wurde insbesondere der persönliche Austausch als großer Gewinn wahrgenommen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung und zur Weiterentwicklung gemeinsamer Ideen im Bereich der berufsorientierten Religionspädagogik.
Die Tagung hat damit einen wichtigen Beitrag zur bundesweiten Zusammenarbeit und zur Stärkung des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen geleistet.
Neues Themenheft der Zeitschrift "Wege zum Menschen"
In der Zeit von 28.–30. April 2025 fand an der Evangelischen Akademie Hofgeismar der 53. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP) statt. Viele Wohnungen – Seelsorge interreligiös lautete der programmatische Titel dieser Veranstaltung. Dazu lud die DGfP als ökumenischer Verband muslimische Gäste ein, die sich in verschiedenen Praxisfeldern als Seelsorger*innen engagieren, um mit ihnen in einen fachlichen Austausch zu treten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit, auch in Ausbildungsgängen, miteinander zu erörtern. Dieses Heft der Wege zum Menschen bietet eine Dokumentation dieses Kongresses.
Nähere Informationen und Bezugsmöglichkeit beim Verlag.
Buch-Neuerscheinung
Tiefentheologie. Von einem Gott, der zu Grunde geht
Wie ist es, ein religiöser Mensch zu sein? Ludger Versts »Tiefentheologie« eröffnet Perspektiven, wie sich das Erleben von Göttlichem als »Transzendenz in der Immanenz« beschreiben und (mit-)teilen lässt. Nicht nur das Objektive, vor allem das Subjektive menschlichen Lebens gelangt in den Blick: das schlichte Gewahrwerden seiner selbst im Gegenwärtigen.
Tiefentheologie erschließt den Zugang zu solchem Selbst-Gewahrsein aus phänomenologischer und psychologischer Perspektive. Sie beschreibt Göttliches als »Widerfahrnis«, das es aus der Tiefe der je eigenen Existenz zu erschließen gilt. Menschen können auf Kräfte vertrauen, die ihnen unverfügbar wie überraschend zukommen, sie ergreifen und tief berühren. Das »Heilige« findet sich nicht durch besondere Anstrengung. Soll es zu denken geben, muss es im Hier und Heute wahrnehmbar und erfahrbar sein.
Informationen zum Buch finden Sie auch auf der Website des Verlags.
Autor:
Ludger Verst, katholischer Theologe und Publizist, ist seit 1999 Inhaber von INTERFAITH — Praxis für Kommunikation, Beratung und Seelsorge — sowie Lehrbeauftragter für Praktische Theologie an Universitäten und Hochschulen in Hessen und Rheinland-Pfalz.
Impulse, Austausch und gute Gespräche: Jahrestagung der Religionslehrer/-innen an beruflichen Schulen im Bistum Mainz in Sankt Georgen
Am 25. September 2025 trafen sich engagierte Berufsschullehrkräfte aus dem Bistum Mainz zur jährlichen Tagung – diesmal in den Räumen der Hochschule Sankt Georgen. Im Mittelpunkt stand die Arbeit des FIBOR, das mit viel Engagement vorgestellt wurde.
Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, die sich mit der Frage beschäftigen, wie religiöse Bildung in der beruflichen Praxis sinnvoll und wirksam gestaltet werden kann. Die Diskussionen waren lebendig, praxisnah und von echtem Interesse getragen – ein echter Austausch auf Augenhöhe.
Besonders hervorzuheben war die angenehme und offene Atmosphäre: Die Tagung bot nicht nur fachliche Impulse, sondern auch Raum für persönliche Begegnungen, neue Ideen und kollegiale Vernetzung. Die gastfreundliche Umgebung der Hochschule und die gute Organisation rundeten den Tag ab und machten ihn zu einem bereichernden Erlebnis für alle Beteiligten.
Vorgestellt wurden folgende Forschungsprojekte:
- „Religionspädagogische Spiritualität“ Studie II (vorgestellt von Hermann-Josef Wagener)
- „Spiritualität in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern an berufsbildenden Schulen“ (vorgestellt von Michael Holler)
- „Selbstkonzept-Entwicklung Jugendlicher als Aufgabe der Schulpastoral in der beruflichen Bildung“ (vorgestellt von Sebastian Sehr)
Weitere Informationen zu den erwähnten Projekten erhalten Sie, indem Sie dem jeweiligen Link folgen.
Buch-Neuerscheinung: Verstellte Heiligkeit
Im Rahmen des Projekts "Erneuerte Theologie angesichts des Missbrauchs" ist der Sammelband "Verstellte Heiligkeit. Umgang mit Scham und Schuld. Theologische Aufbrüche zu mehr Gerechtigkeit." im Grünewald-Verlag erschienen.
Wie kann Theologie helfen, dass Menschen Grundbedürfnisse von Schutzbefohlenen achten und Gerechtigkeit nach Machtmissbrauch wiederherstellen?
Geleitet durch eine »Welt«, die als Unheilsort zu Tage getreten ist, geben die Beiträge Motive an die Hand, warum Zuhören unsere kluge Menschenpflicht ist, warum Ambivalenzen um der Wahrheit willen auszuhalten sind, damit Verletzte Schuld dorthin geben können, wo sie hingehört und auf dem Weg des Adressierens eine bessere Zukunft wählen.
Die im Buch angezielte Theologie erkundet Strukturen der Kommunikation auch für Menschen, die aufgrund der Auseinandersetzungen mit dem Missbrauch nicht (mehr) miteinander reden. Sie basiert auf der Überzeugung, dass das Gespräch über ein Verbrechen Bewegung ermöglicht hin zu einem besseren Umgang mit Macht und einem erneuerten Miteinander, das Gemeinschaftlichkeit mit dem Recht auf Integrität sowohl alltäglich als auch liturgisch verknüpft. Ihr Konzept ist angelehnt an die Stufen des Sakraments der Versöhnung: Wahrnehmung – Bekenntnis – Ausgleich.
Nähere Infos zu dem Projekt "Erneuerte Theologie angesichts des Missbrauchs finden Sie hier.
Informationen zum Buch sind auch auf der Website des Verlags erhältlich.
