Aufgaben

Forschung

Das Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität ist ein wissenschaftliches Forschungsinstitut innerhalb der Hochschule Sankt Georgen. Neben dem Hugo-von-Sankt-Victor-Institut für mittelalterliche Quellenkunde und dem Oswald-von-Nell-Breuning-Institut für christliche Sozialethik ist es eines der Institute der Hochschule, deren Forschungstätigkeit großenteils durch Drittmittel finanziert wird.

Die Forschungsprojekte erfolgen sowohl auf Eigeninitiative von Institutsmitarbeiter*innen, finanziert z.B. durch die DFG, als auch als Auftragsforschung (Evaluationen, Entwicklungsprojekte, etc.). Wenn Sie Interesse daran haben, ein Forschungsprojekt in Kooperation mit unserem Institut durchzuführen, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden.

Lehre

Pastoralpsychologie ist seit den 1980er Jahren durch eine Revision der Rahmenordnung der Priesterbildung nicht mehr verpflichtender Bestandteil des universitären Ausbildungsabschnittes. Sie wird vorrangig im zweiten – praktischen – Ausbildungsabschnitt verortet und dient dann vor allem der pastoralpraktischen Ausbildung.

Die Aufgaben in der Lehre übt das Institut deshalb vor allem im Rahmen des Aufbaustudiengangs Pastoralpsychologie und Spiritualität aus. Dieser Studiengang dient der wissenschaftlich-pastoralpsychologischen Ausbildung von Theolog*innen und Seelsorger*innen. Die hochschulische Pastoralpsychologie legt Wert darauf, eine theologische Disziplin zu sein und nicht die Anwendung psychologischer Methoden von, für und durch Theolog*innen.

Nach einer Revision im Jahr 2018 beginnt das Aufbaustudium in der Regel mit der Vorbereitung auf das Lizentiat in Theologie: Zunächst müssen Veranstaltungen zur Einführung in Psychologie und psychologische Methodenlehre besucht werden – falls dies nicht schon im Rahmen eines Vorstudiums erfolgt ist. Weiterhin werden Veranstaltungen zu verschiedenen psychologischen und seelsorgswissenschaftlichen Themen angeboten.

Einen Angelpunkt stellt das Oberseminar dar, in dem die Arbeiten der Kandidat*innen vorgestellt, diskutiert und gemeinschaftlich weiterentwickelt werden. Nach dem Lizentiat kann ein Doktorat in Theologie angestrebt werden. Unter bestimmten Bedingungen kann nach den einführenden Veranstaltungen auch ein direkter Wechsel in das Doktoratsstudium erfolgen. Kandidat*innen ohne ein katholisches Theologiestudium, aber mit einem anderen Hochschulabschluss, können einen PhD (Doctor of Philosophy) nach den Richtlinien der Hochschule Sankt Georgen erwerben.